Für die Betreuung zahlen die Eltern einen monatlichen Elternbeitrag, der sich nach den Betreuungsstunden und dem Einkommen der Eltern richtet.
Dieses wird vom Jugendamt berechnet.
Private Betreuungsstunden werden mit 10 Euro pro Stunde berechnet.
Dieser Entwicklungsverlauf zeigt, dass die Eingewöhnungssituation bei der Tagesmutter für Kleinstkinder unter drei Jahren eine besonders heikle Aufgabe darstellt. Aber auch Kleinkinder im Kindergartenalter können noch sehr unter dem Abschied von daheim leiden, wenn die Eingewöhnung nicht langsam, geduldig und aufmerksam vollzogen wird.
Mit Betreuungsbeginn bei der Tagesmutter ändern sich im schlimmsten anzunehmenden Fall gleich drei Dinge: Die Umgebung und das Inventar sind neu, eine fremde Erwachsene tritt an die Stelle der Bezugsperson und unbekannte Kinder konkurrieren mit einem um Spielzeug und Betreuung. Damit es nicht zur Betreuungskatastrophe kommt, ist ein stufenweises Vorgehen unerlässlich.
In der ersten Zeit sollten die Besuche nur in Anwesenheit einer familiären Bezugsperson stattfinden. Das Kind kann das Unbekannte in Anwesenheit der vertrauten Person Stück für Stück kennenlernen und Vertrautes an die Stelle setzen. Es weiß bald, wo das Spielzeug liegt, wo man sich die Hände waschen kann, welche familiären Spielregeln gelten, was man bei Tisch darf und was nicht und so weiter. Und parallel zum wachsenden Wissen verliert es seine anfängliche Scheu. Noch besser, wenn Eltern und Tagesmutter es geschafft haben, ein Zweitzuhause entstehen zu lassen, das Neugier weckt und Spielfreude aufkommen lässt. Dann wird es spannend, die neuen und lustigen Eigenheiten der Tagesfamilie kennenzulernen. Kann man entspannt genießen, so gibt es immer Dinge, die außer Haus schöner und interessanter sind als zu Hause. An diesem Erfolg ist die Tagesmutter von Anfang an beteiligt: Sie muss das Kind in die Tagesfamilie einführen, den Kontakt zu den anderen Kindern anbahnen und vor allem sich selbst als geeignete Alternative zur familiären Bezugsperson unter Beweis stellen. Das Kind muss sie schrittchenweise immer mehr als jemanden erleben, der da ist, wenn eine Frage auftaucht, es etwas zu lachen gibt, es sich verletzt hat oder traurig ist, Probleme auftauchen, die das Kind nicht alleine bewältigen kann. Die nicht leichte Aufgabe der begleitenden Mutter/des Vaters besteht darin, sich immer mehr aus dem Geschehen zurückzuziehen, bis Tagesmutter und Tageskind ganz gut alleine miteinander klarkommen.


Dann beginnt die Stabilisierungsphase mit kurzen Abschnitten elterlicher Abwesenheit, die aber Telefon bei Fuß stehen sollten, um im Krisenfall sofort wieder beim Kind sein zu können. Die Tagesmutter übernimmt zunehmend die Versorgung des Kindes und bietet sich als Spielpartner an. Unter genauer Beachtung der Reaktionen des Kindes vergrößert sich der Zeitraum, in dem das Kind mit der Tagesmutter allein bleibt. Akzeptiert das Kind die Trennung jedoch nicht und lässt sich von der Tagesmutter nicht beruhigen, sollte mit weiteren Trennungsversuchen gewartet werden.
In der Schlussphase schließlich sind die Eltern den ganzen Tag nicht mehr präsent, aber noch jederzeit im Notfall erreichbar. Ihre Anwesenheit ist im Idealfall dann nicht mehr nötig, da nun die Tagesmutter ihre Rolle übernommen hat. Die Eingewöhnung ist erst dann abgeschlossen, wenn die Tagesmutter vom Kind als „sichere Basis“ akzeptiert wird und in der Lage ist, das Kind zu trösten. Eine Eingewöhnung auch unter optimalen Bedingungen erfordert eine hohe Anpassungsleistung vom Kind. Die Betreuung sollte aus diesem Grund zumindest in den ersten Wochen nur halbtags erfolgen.
Hinweis: Das Kind nimmt wenig Kontakt zur Mutter auf.
Je nachdem, wie das Kind reagiert, können die Zeiten großzügig erweitert werden. Die Eltern sollten trotzdem per Telefon immer erreichbar sein.
Hinweis: Das Kind sucht öfters Blick - und Körperkontakt zur Mutter / zum Vater
Trennung schwierig
Erst ab dem 7. Betreuungstag findet ein neuer Trennungsversuch statt, erst wenn sich ihr Kind von mir trösten und beruhigen lässt, werden in den nachfolgenden Tagen die Zeiträume ohne Eltern vergrößert. Die Eltern bleiben in der Nähe und sind per Telefon immer erreichbar.
1 - 2 Tag
Kind bleibt mit Mama zusammen da, solange es möchte
3 – 4 Tag
Mama verlässt selbstständig den Raum und geht in die Küche
5 Tag
Mama verabschiedet sich und geht zum Bäcker, Kaffee trinken– immer erreichbar
Zweite Woche
1 - 3 Tag
Mama verabschiedet sich und geht – immer erreichbar
4 - 5 Tag
Mama verabschiedet sich und geht, erster Schlafversuch – immer erreichbar
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass eine Eingewöhnungszeit von mindestens 4 Wochen von Seiten der Eltern zeitlich gewährleiste sein sollte
Nachtrag seit 2025
Seit einiger Zeit hat sich eine kurze individuelle Eingewöhnung sehr bewährt. Näheres im persönlichen Gespräch.
Morgens
Ankommen der Tageskinder
8.00 - 9.00 Uhr Frühstück
9.00 Uhr Freispiel oder Rausgehen in die Stadt, Zoo, Park, Spielplatz oder auf den Wochenmarkt
10.45 Uhr Ausziehen und Hände waschen
Mittags
11.00 Uhr gemeinsames Mittagessen
11.45 Uhr Zähneputzen und fertig machen zum Schlafen gehen
12.00 -14.00 Uhr Schlafenszeit
Nachmittags
14.30 Uhr Nachmittagssnack, Spielzeit
Es ist Abholzeit und danach ist der Tag in der Wichtelkiste zu Ende und es beginnt die Mama und Papa Zeit. Wir verabschieden uns und freuen uns auf morgen.
Aktuell habe ich Kinder im Alter von 1 bis 10 Jahren
Nachmittags bis Abends sind vorwiegend die Schulkinder von 6 bis 10 Jahren da
Wenn Sie einen Platz für ihr Kind ergattern wollen, melden Sie sich schnell bei mir, denn es gibt eine Warteliste.
Ein erstes telefonisches Beschnuppern und ein Kennenlernen ist jederzeit möglich.